Flüchtlingshilfe Stade-Hagen

aktuell
20.03.2017

Ende Oktober 2015 kam die „Flüchtlingswelle“ auch in Hagen an. Plötzlich standen 30 Menschen aus Syrien vor der provisorischen Unterkunft im Steinbeck. Menschen, die vor Fassbomben,
IS-Zwangsrekrutierung und Terror geflohen waren – und das unter abenteuerlichsten Umständen.

Menschen, denen zum Teil nur die Kleider geblieben waren, die sie am Leib trugen – und ein paar Habseligkeiten in Rucksäcken und Plastiktüten. Es fehlte an (fast) allem.

Nicht lang schnacken …

Für viele Hagenerinnen und Hagener war sofort klar: Wir müssen anpacken und helfen.

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Flüchtlingshelfer2

Zum Glück war die spontane Hilfsbereitschaft der Hagener Bevölkerung riesengroß:

  • Angefangen beim ersten Lebensmitteleinkauf über die Grundversorgung mit Bekleidung und Bettwäsche bis hin zu Hygieneartikeln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs wurden die Neu-Hagener erst einmal mit dem Allerwichtigsten versorgt.
     
  • Ehrenamtliche Hagener Lehrkräfte stellten in kürzester Zeit tägliche Deutsch-Sprachkurse auf die Beine, die in der Johannisscheune angeboten werden.
     
  • Andere Helferinnen und Helfer begleiten die Neuankömmlinge zu Ärzten, Behörden und Informationsveranstaltungen.
     
  • Zusammen mit der Stader Johannisgemeinde wurden (und werden) Unternehmungen sowie zahlreiche große und kleine gemeinsame Feiern organisiert. Beim Klönen, Spielen, gemeinsamen Kochen und Arbeiten kommen sich Menschen aus verschiedenen Kulturen näher.

All dies geschieht auch – aber nicht nur - aus christlicher Nächstenliebe, humanistischer Überzeugung oder Solidarität. Handeln in sozialer Verantwortung ist auch in unserem eigenen Interesse:

… lieber anpacken!

Wenn Fremde an den Rand gedrängt, isoliert und allein gelassen werden, darf man sich nicht wundern, wenn es früher oder später zu Misstrauen, Fehlverhalten und womöglich Feindseligkeit kommt. Das war in Hagen zum Glück nicht der Fall – auch, weil wir laufend in Kontakt mit unseren "Neubürgern" geblieben sind.

Nicht zu vergessen: Durch die Flüchtlingshilfe sind sich nicht zuletzt die alteingesessene Hagener näher gekommen: Dabeisein und anpacken bringt auch untereinander ganz viel Freude:
Mitmachen lohnt sich!

Was bisher geschah

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Also: Schaut doch mal vorbei oder sprecht uns einfach an.

Kontakt:
Martina Bredendiek
Lemmermannweg 17
21684 Stade
Tel.: 0171-7014114
E-Mail: martina.bredendiek(at)t-online.de

Die gute Nachricht zum Schluss: Die Arbeit der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer wurde im Rahmen der
Bürgerehrung beim Neujahrsempfang 2017 vom Ortsrat gewürdigt. Über diese Wertschätzung haben wir uns sehr gefreut: Vielen Dank!

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